2. Informations- und Gebetsbrief

Liebe Freunde und Freundinnen,
liebe Mitglieder der Pinéa Programm Gruppe,

zunächst möchte ich Sie in der Passionszeit mit einem alten, mir sehr lieb gewordenen Kirchenlied herzlich grüßen. Die Melodie stammt von Giacomo Giovanni Gastoldi, einem Musiker, der im 16. Jahrhundert in der Lombardei lebte – genau dort, wo heute die meisten Corona-Toten zu beklagen sind. Aber es ist vor allem der Text von Cyriakus Schneegaß, den ich Ihnen ans Herz legen möchte:
In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesu Christ. Durch dich wir haben himmlische Gaben, du der wahre Heiland bist; hilfest von Schanden, rettest von Banden. Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. Halleluja. Zu deiner Güte steht unser G'müte, an dir wir kleben im Tod und Leben; nichts kann uns scheiden. Halleluja. 

Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Mitglieder der Pinéa Programm Gruppe, 

zunächst möchte ich Sie in der Passionszeit mit einem alten, mir sehr lieb gewordenen Kirchenlied herzlich grüßen. Die Melodie stammt von Giacomo Giovanni Gastoldi, einem Musiker, der im 16. Jahrhundert in der Lombardei lebte – genau dort, wo heute die meisten Corona-Toten zu beklagen sind. Aber es ist vor allem der Text von Cyriakus Schneegaß, den ich Ihnen ans Herz legen möchte: 

In dir ist Freude in allem Leide, o du süßer Jesu Christ. Durch dich wir haben himmlische Gaben, du der wahre Heiland bist; hilfest von Schanden, rettest von Banden. Wer dir vertrauet, hat wohl gebauet, wird ewig bleiben. Halleluja. Zu deiner Güte steht unser G'müte, an dir wir kleben im Tod und Leben; nichts kann uns scheiden. Halleluja. 
Wenn wir dich haben, kann uns nicht schaden Teufel, Welt, Sünd oder Tod; du hast's in Händen, kannst alles wenden, wie nur heißen mag die Not. Drum wir dich ehren, dein Lob vermehren mit hellem Schalle, freuen uns alle zu dieser Stunde. Halleluja. Wir jubilieren und triumphieren, lieben und loben dein Macht dort droben mit Herz und Munde. Halleluja. 

Welchen Trost, welche Ermutigung und Freude, welche Perspektive und Hoffnung schenkt dieser alte und doch so aktuelle Liedtext! Wir haben einen Herrn, der gegenwärtig ist und dem wir uns täglich anvertrauen können. Wie heißt es in einem bekannten Satz: „Wir Christen sind nicht besser, aber wir haben es besser!“ Nicht Angst ist unser Begleiter, sondern Jesus Christus! 

Natürlich hat auch uns in der Leitung der PPG die Wucht der Corona-Krise erreicht. Als geschäftsführender Vorstand haben wir uns gefragt: Was müssen wir jetzt tun, damit die Arbeit der PPG – soweit wie möglich – gesund aus dieser Bedrängnis kommt? Denn die Auswirkungen der Pandemie sind so umfassend und tiefgreifend, dass man sie schon jetzt als epochal bezeichnen muss. Wie lange die Corona-Krise noch dauern wird, ist vollkommen offen. 

So haben wir mit großem Bedauern beschlossen, unsere Saisontüren vorerst nicht zu öffnen – angesichts der geltenden Verordnungen bleibt uns auch gar nichts anderes übrig. Die besagen, dass in den nächsten Wochen in Pinéa keine Programme stattfinden dürfen. Als neuen Start der Saison haben wir, unter Vorbehalt, den 02. Mai 2020 geplant. Wegen der schlecht einzuschätzenden Entwicklungen der Krise können wir nur schrittweise vorgehen: Wir beobachten die Situation von Tag zu Tag und treffen unsere Entscheidungen dann in enger Absprache mit allen Betroffenen und Mitwirkenden. 

Was vor allem in dieser Lage brauchen, ist das Gebet aller, die die christliche Programm-Arbeit in "unseren" Résidences Pinéa schätzen und lieben. Bitten Sie Gott um Weisheit für den Vorstand und den Beirat, um Zuversicht für die hauptamtlichen und die vielen in den Startlöchern stehenden ehrenamtlichen Mitarbeiter und um ein gutes Verhältnis zu den örtlichen Behörden in Calvi. 

Seien Sie nun herzlich von uns als PPG-Vorstand gegrüßt, seien Sie von Gott gesegnet, und bleiben Sie fröhlich im Herzen und im Glauben! Denn wir haben allen Grund dazu: Unser Herr Jesus Christus ist größer und mächtiger als unsere größten und mächtigsten Sorgen. 

Ihr/e

Pastor Joachim Rohrlack    Christine Siebald      Carl von Gehlen