6. Informations- und Gebetsbrief

Kerstin und Karo

Das Team 2020

Sonnenuntergang Limo

Karin Fuhrmanns Geburtstagsfeier

Pastor Joachim Rohrlack

Liebe Freunde und Freundinnen,
liebe Mitglieder der Pinéa Programm Gruppe!

Wir sehen und spüren es alle: Es wird früher dunkel und kühler, und der neue Tag mit seinem Sonnenlicht beginnt später. Die Herbstzeit naht. Die Zeit der Ernte und des Dankens ist gekommen, auch wenn manche Menschen meinen, in Zeiten von Corona gäbe es mehr Grund zum Klagen als zum Danken. 

Liebe Freunde und Freundinnen,

liebe Mitglieder der Pinéa Programm Gruppe!

Wir sehen und spüren es alle: Es wird früher dunkel und kühler, und der neue Tag mit seinem Sonnenlicht beginnt später. Die Herbstzeit naht. Die Zeit der Ernte und des Dankens ist gekommen, auch wenn manche Menschen meinen, in Zeiten von Corona gäbe es mehr Grund zum Klagen als zum Danken.

Wie man auch in schwierigen Phasen zum Danken fähig ist, habe ich vor ein paar Wochen in bewegender Weise erlebt, als ich eine „Bibel- und Erholungsfreizeit“ in ‚Haus Höhenblick, Braunfels‘ leitete. Wir sangen morgens miteinander auf einer Wiese und eine junge 13-jährige Teilnehmerin wünschte sich das bekannte Lied „Danke für diesen guten Morgen, danke für jeden neuen Tag“. Wir wussten alle, dass sie vor zwei Jahren ihren Vater verloren hatte und deshalb klang unser Gesang so intensiv. „Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann“. Dank an den dreieinigen Gott ermutigt, richtet uns auf und kann uns im Leben und Glauben fröhlich machen. Deshalb sagte der Theologe Hermann von Bezzel (1861-1917): „Die größte Kraft des Lebens ist der Dank!“

Gründe zum Dank an Gott haben wir nach einer atemberaubenden Sommerzeit genug, und dieser Informations- und Gebetsbrief möchte – nach dem verspäteten Start der Pinéa Saison –  eine dankbare Zwischenbilanz ziehen. Lesen Sie selbst, was unsere neue Leitung vor Ort schrieb:

Hallo, ihr Lieben. Wir, Kerstin Heykamp und Karolin Freund, freuen uns, euch einen kleinen Einblick in unseren Start der Pinéa Saison 2020 geben zu dürfen.

Gut gelaunt und voller Vorfreude startete Kerstin am 22. Juni 2020 mit den ersten sechs Mitarbeitern im VW-Bus von Hüttenberg in Richtung Korsika. Lange hatten wir darauf gewartet, dass es losgehen konnte! Nun war es endlich soweit!

Mit viel Gelächter, Gesang, ein paar Straßensperrungen und vielen guten Gesprächen erreichte der erste Trupp wohlbehütet sein Ziel. Wie ein Wirbelwind fegten sie durch die Anlage, um alles für unsere ersten Gäste vorzubereiten. Es wurde geputzt, gestrichen, sortiert und vor allem aber viel gelacht, was alles noch schöner macht ;-).

Nachdem ich (Karo) am 3.7. anreiste, haben wir mit Freuden offiziell die Saison eröffnet und es gefeiert, in diesen doch schwierigen Zeiten diesen wunderbaren Ort Gottes auch dieses Jahr nutzen zu können, um sein Reich weiter zu bauen und Gäste glücklich zu machen.

Ich (Karo) könnte nicht dankbarer sein, von der besten Ansprechpartnerin (Kerstin) eingearbeitet worden zu sein und von ihr den Überblick zu erhalten, was hier wichtig ist. Es ist schön, dass sich innerhalb von 5 Wochen nicht nur eine gute Arbeitsgemeinschaft, sondern auch eine schöne und tiefe Freundschaft entwickelt hat. Und auch in der Zusammenarbeit mit einem fantastischen Team hat alles gleich viel mehr Spaß gemacht. Unsere jungen Mitarbeiter sprühen förmlich vor Elan, Leidenschaft für Jesus und der Freude, Kinder und Erwachsene gleichermaßen glücklich zu machen.

Auch Corona hat es nicht geschafft, uns hier aufzuhalten. Natürlich trübt die Tatsache, dass Reisen sehr lange untersagt war und die Pandemie noch nicht überwunden ist, die Stimmung etwas, aber die Gäste, die sich her getraut haben, sind begeistert und geben viel gutes Feedback. Natürlich halten wir uns an alle Vorschriften nach bestem Wissen und Gewissen und passen uns regelmäßig den neuen Gegebenheiten an. Schön ist, dass wir die Gemeinschaft, die uns als Christen sehr am Herzen liegt, auch zurzeit wunderbar leben können. Dank der Erfindung von Visieren (die dankenswerterweise von Joachim Rohrlack gespendet wurden) sieht man auch unser schönes Lächeln :-). Unsere Veranstaltungen finden überwiegend in der Arena statt und mit allen Vorkehrungen singen wir auch aus vollem Herzen zusammen.

Es war ein ganz besonderer Moment, als wir beim ersten gemeinsamen Gottesdienst, den wir zusammen mit der französischen evangelischen Gemeinde feierten, zweisprachig „O Gott, dir sei Ehre“ sangen. Nach vielen Wochen des „Nicht-singen-dürfens“ ein wahrer Gänsehautmoment! 

Auch die Kinderprogramme werden mit Freude und Begeisterung besucht und durchgeführt und unsere wöchentliche Kinderdisco entpuppt sich als kleines Highlight, bei dem die verschiedenen Altersgruppen zusammenfinden und sogar französische und italienische Kinder integriert werden.

Ein weiteres Thema, das uns zurzeit beschäftigt, sind die wunderschönen Möglichkeiten, hier auf Korsika zu wandern. Wie sich gerade herausstellt, ist es notwendig, für Touren eine gültige Wanderguide-Lizenz zu haben. Daher haben wir unsere Wanderangebote outgesourced an fähige und tolle externe Wanderführer, die mit Freuden die Gäste mitnehmen, um Korsika zu Fuß zu erkunden.

In allem erfahren wir hier gerade einen übergroßen Segen in dieser Anlage, im Team, mit den Gästen und in allem, was wir tun. Herausforderungen bleiben natürlich nicht aus, aber wir stellen uns jeden Tag neu auf in dem Bewusstsein, dass Jesus Christus Herr dieses Ortes und unserer Herzen ist. Wir beten regelmäßig für und über die Anlage und sprechen den Segen auch über die nicht-christlichen Eigentümer aus, dass ihre Herzen geöffnet werden und wir an Gottes Reich auch weiterhin mit Freude mitbauen können.

Mit dankbarem Herzen schauen wir sowohl auf die zurückliegende Zeit, als auch auf die Saison, die noch vor uns liegt. Wir freuen uns über alle Hürden, die wir mit Jesu Hilfe nehmen werden und auch über alle Highlights, Urlaubs- und Alltagsgespräche, die prägen und weiterbringen. Wir wollen einander vor Ort und auch in der Ferne immer den Rücken stärken und gemeinsam wachsen.                                                   

Vielen Dank für alle Unterstützung.
In der Liebe unseres Herrn Jesus Christus verbunden alles Gute euch, Karo und Kerstin"                          

Es ist wunderbar, ein solches Team an der Arbeit zu wissen, und der Vorstand dankt Kerstin und Karo herzlich für ihren Einsatz. Prof. Dr. Rüdiger Gebhardt, einer unserer vielen beliebten Referenten, unterstreicht in seinem Echo auf seinen Einsatz vor zwei Wochen, was für eine wunderbare Arbeit unsere vor Ort Engagierten tun.

„Ohne Euch schmeicheln zu wollen: Ich finde, dass wir es bei Euch mit einer tollen Generation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu tun haben! Ihr seid freundlich im Service, man hat das Gefühl, dass Ihr untereinander gut harmoniert, und was mich besonders begeistert, ist, wie Ihr für die Kinder und Jugendlichen hier in der Anlage da seid, wie da zusätzlich zum normalen Programm schon mal 3 Mitarbeiterinnen mit einem Kind Tischtennis spielen oder es eine 1:1-Betreuung beim UNO-Spielen gibt. Das vermittelt den Kindern so viel Wertschätzung, ich finde das großartig! Ihr stellt Eure Gaben und Eure Leidenschaft Jesus zur Verfügung, den Kindern und unserer gemeinsamen Sache in Pinéa. DANKE dafür!“

Während meiner eigenen zehntägigen Mitarbeit in Pinéa erlebte ich, wie es den Gästen guttat, an Leib und Seele zu entspannen. Wie sie es genossen, Zeit füreinander zu haben und den Kindern beim Spielen am Strand und im Meer zuzuschauen. Was uns an ausführlichen Reaktionen erreichte, würde den Rahmen dieses Briefes sprengen. Deshalb hier nur ein paar Auszüge aus Gaststimmen.

"Wir nehmen fast immer am Programm teil. Zu wissen, dass wir völlig flexibel auch mal einen Tagesausflug machen können, ohne uns abmelden zu müssen, macht diesen Urlaub jedoch noch erholsamer. Für uns ist es die perfekte Mischung aus Jugendfreizeit für die Kinder, geistlichem Auftanken für uns Eltern und gleichzeitigem Familienurlaub. Mittlerweile freuen wir uns auch darüber, andere Gäste wieder zu treffen. Daraus haben sich inzwischen bleibende Freundschaften entwickelt."

"Ich habe die Atmosphäre in diesem Jahr als sehr positiv erlebt und auch das Zusammenwachsen der verschiedenen Anbieter! . . . Auch von Karo hatte ich einen sehr, sehr positiven Eindruck! Ihre offene, fröhliche, freundliche, einladende, gewinnende, motivierende Art ist ein sehr, sehr großer Gewinn! So blicke ich also mal wieder auf einen rundherum gelungenen Urlaub zurück und freue mich jetzt schon darauf, wieder in PINEA zu sein!“

„Vor zwei Tagen kam ich von meinem ersten Urlaub in Korsika zurück. Neuneinhalb Tage Calvi waren definitiv zu kurz! Blauer Himmel, türkisfarbenes Meer, rote Sonnenuntergänge, traumhafte Kulisse, köstliches Essen, Seele baumeln lassen... es hätten gerne auch zwei oder drei Wochen sein können.

Ich wünsche Pinéa und den engagierten Mitarbeitern weiterhin viel Freude, Energie und Gottes reichen Segen.“

Wir haben also eine Menge Grund, unserem Gott für seine Bewahrung in schwierigen Zeiten zu danken – und für alle Kraft, allen Schwung und alle Fröhlichkeit der Mitarbeiter. „Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfange zehnfach zurück“ (August von Kotzebue, 1761-1819). Auch ich selbst spüre, wie der Dank mich froh, heiter und gelassen macht und mein Danken Gottvertrauen stärkt.

Aber Dankbarkeit macht uns auch Beine. Gerade in aller Sorge und Not, die wir coronabedingt derzeit spüren, wollen wir nicht müde werden in der Weitergabe der frohen Botschaft. Zum ersten Mal wollen wir die Saison 2020 über das gewohnte und geplante Ende hinaus verlängern. Bis zum 31. Oktober halten wir Pinéa für Sie offen. Unter dem Thema: „Wir sind eingeladen!“ werden wir uns zum Saisonschluss mit einigen Gleichnissen Jesu Christi beschäftigen. Er hat uns Geschichten erzählt, die mitten im Leben verwurzelt sind. Referent: Pastor Joachim Rohrlack; Musik: Karolin Freund und das Mitarbeiterteam.

Was alles das für unsere und Ihre Gebete bedeutet, ist sicher schon klar geworden: Danken Sie mit uns für eine kurze, aber wunderbare Saison, für engagierte und kompetente Mitarbeitende, sowie für die Freude und viele neue Anstöße, die unsere Gäste aus Pinéa mitnehmen konnten.

Aber es gibt auch genügend Anlässe für unsere Bitten an Gott: Zu allererst brauchen unsere Mitarbeiterschaft und unsere Gäste die Bewahrung Gottes vor den gesundheitlichen Risiken unserer Tage. Auch wenn wir in Pinéa ein gut durchdachtes Hygienekonzept haben und bisher noch keinerlei Infektionen aufgetreten sind, halten wir unsere menschliche Vorsicht nicht für ein Allheilmittel. Wir brauchen dringend weiter Gottes Schutz vor dem Virus.

Und dann gibt es noch ein weiteres ganz praktisches Anliegen: Wie Sie wissen, hatten wir dieses Jahr keinen normalen Start. Die 13 Wochen bis zum Start im Juli fehlen der PPG auf der Einnahmenseite, während die Kosten weiterliefen. Wir sind überaus dankbar für alle, die uns durch ihre Spenden helfen, und auch für alle, die uns durch ihre Fürbitte helfen, doch noch einen ausgeglichenen Haushalt 2020 zu erreichen. Auf der letzten Mitgliederversammlung in Hüttenberg stand Monika Deitenbeck-Goseberg auf und sprach uns ins Herz: „Denkt daran und vergesst es bitte nicht: Pinéa ist zuerst ein Glaubenswerk unseres dreieinigen Gottes!“

Im Namen von Christine Siebald, Carl von Gehlen und dem gesamten Beirat grüße ich Sie sehr herzlich:

Seien Sie von unserem Herrn gesegnet, bleiben Sie gesund, fröhlich und dankbar im Herzen.

Ihr

Pastor Joachim Rohrlack 

Vorsitzender des PPG-e.V.