Nachruf Monika Deitenbeck-Goseberg

Mit Bestürzung haben wir von dem plötzlichen Heimgang „unserer lieben Moni“ gehört. Wir können das noch gar nicht begreifen – wo sie doch für diesen Sommer wieder einen Einsatz in Korsika geplant hatte.

Mit Bestürzung haben wir von dem plötzlichen Heimgang „unserer lieben Moni“ gehört. Wir können das noch gar nicht begreifen – wo sie doch für diesen Sommer wieder einen Einsatz in Korsika geplant hatte.

Monika war seit Jahrzehnten eine unserer Referentinnen und hat sich in Pinéa mit großem Engagement und Herzblut eingesetzt. Es gab immer wieder Gäste, die ihren Urlaub extra in ihrer Woche gebucht haben, denn ihre Verkündigung war so unverrückbar am Kreuz festgemacht und so hautnah am normalen Leben, dass die kleinlichen Unterschiede zwischen verschiedenen Frömmigkeitstypen keine Chance hatten. Und wer nahm sich über die Veranstaltungen hinaus soviel Zeit für die Gäste wie sie?

Auch dass sie sich jahrelang im Beirat für „unsere“ Sache eingesetzt hat, können und wollen wir nicht vergessen. Mit ihrer nüchternen Einschätzung mancher verworrenen Lage hat sie oft für Klarheit gesorgt, und mit ihrem guten Ruf hat sie unserem christlichen Programm im ganzen Land zur Akzeptanz verholfen.

Wir behalten sie in Erinnerung als eine fröhliche, lebensbejahende und begeisterungsfähige Christin, die in ihrem Glauben tief verwurzelt war und sich in ihrer liebenswerten Art für alle Menschen eingesetzt hat. Dass sie äußerlich dem Klischee der traditionellen Pfarrerin so wenig entsprach, machte ihren besonderen Reiz aus und half, viele Vorurteile abzubauen. Wie haben wir uns oft gewünscht, es gäbe mehr solcher im besten Wortsinn bunten Originale, wie sie eines war!

Wir verneigen uns vor einer großen, liebevollen Persönlichkeit, deren Einzigartigkeit wir sehr geschätzt haben, und wir sind Gott dankbar, dass wir sie kennen und lieben durften.