Geschichte

Wie entstanden die Résidences Pinéa? Wie kam es zur Vereinsgründung?

Ab dem Jahr 1972 begann das Missions- und Bildungswerk Neues Leben aus Wölmersen/Altenkirchen in Calvi Ferienveranstaltungen – insbesondere für Jugendliche – anzubieten. Um diese Programme kontinuierlich gestalten zu können, warb man ab 1986 unter Christen aus Deutschland dafür, Appartements in einer noch zu bauenden Wohnanlage zu kaufen sollten, die dann für die Freizeiten angemietet werden konnten. Alle ca. 130 Appartements gehörten danach unterschiedlichen Eigentümern, von denen viele Ihr Eigentum dem Missionswerk für eine Weitervermietung zur Verfügung stellten.

Zuerst fanden die Veranstaltungen in dem kleinen Bistro im 4. Bauabschnitt, den Les Terrasses, und in der offenen Arena unter dem 3. Bauabschnitt statt. Diese Räumlichkeiten wurden bald zu klein, und es wurden von einem korsischen Immobilienbesitzer einige Räume angemietet, in denen heute u.a. das Restaurant le bon appétit, der Versammlungsraum le théatre und das Kinderprogramm untergebracht sind.

Im Jahre 2007 erschien es sinnvoll, für die Programmangebote einen eigenen Verein zu gründen. Er heißt „Pinea-Programm-Gruppe e.V.“ Schon im Jahre 2008 hatte der Verein 280 Mitglieder, und heute vermietet er ca. 45 Appartements.

Aus steuerlichen Gründen wurde es notwendig, für die geschäftlichen Belange (u.a. für das Restaurant) eine französische S.A.R.L. (GmbH) und für die Vermittlung der Appartements eine deutsche Firma, die Sonntagswochen GmbH, zu gründen.

Das durchgehende Veranstaltungsangebot und die Pflege der Appartements machten es notwendig, hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter anzustellen. Deshalb haben wir neben einem Ehepaar, das das Programm leitet, eine Köchin und einen Hausmeister angestellt. Dazu kommen junge Mitarbeiter für die verschiedenen Altersgruppen des Kinderprogramms, die sich auch um Sauberkeit der allgemeinen Räume kümmern. Sie stellen besondere Angebote dar, die das Miteinander ermöglichen und führen Wanderungen durch. Besonders geprägt werden die Urlaubswochen durch die jeweils wechselnden Referenten und Musiker. Das alles ist sehr kostenintensiv obwohl vieles davon von ehrenamtlichen Mitarbeitern geleistet wird.